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Die Birresborner Eishöhlen bestehen insgesamt aus drei Stollen, die ursprünglich in einer Länge von etwa 30 Meter zur Mühlsteingewinnung in den Hang geschlagen wurden. Durch diese Stollen gelangt der Besucher heute in die Hohlräume, in denen je nach Witterungsbedingungen Eiszapfen von faszinierender Form und Vielfalt zu bewundern sind. In den Birresborner Höhlen wurden bis in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts noch Mühlsteine gewonnen. Als Folgen dieses Untertage-Bergbaus sind Hohlräume erhalten geblieben, in denen während und nach langen, kalten Wintern ungewöhnliche Phänomene in Form von Eiszapfenbildungen an der Decke und vom Boden zur Höhe hin zu sehen sind.

Diese sind nicht etwa Überreste aus der Eiszeit, die vor etwa 10.000 Jahren durch das Abtauen des großen Skandinavischen Inlandseisgebietes ihren Abschluss fand, sondern die Folge eines interessanten geologischen Vorgangs. Ist der von Luft erfüllte Teil der Gesteine, die hier die Erdrinde bilden, mit Wasser gefüllt und sind dort Hohlräume vorhanden, so bilden sich an der Decke solcher Hohlräume Wassertropfen. Aufgrund der kalten Temperaturen in den Höhlen und einem fehlenden Austausch durch warme Luft im Winter entstehen dann im Laufe der Zeit Eiszapfen. Die Formenvielfalt und Schönheit dieser Eiszapfen hat die Relikte des ehemaligen Mühlsteinabbaus überregional als "Eishöhlen" bekannt gemacht. Diese wurden teilweise auch von Menschen in früheren Jahrhunderten als "Kühlschränke" genutzt.

Die Höhlen sind ganzjährig geöffnet. Bei einem Besuch sind festes, rutschfestes Schuhwerk sowie eine Taschenlampe zu empfehlen.


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